Seit dem Jahr 2004 wird zunehmend ein neuer Typ von Camcordern entwickelt. Sie arbeiten mit dem MPEG2 Kompressions-Format und speichern die Bilder unter anderem auf DV-Kassetten ab. Aber der neue Trend beinhaltet die Speicherung auf bandlosen Medien, wie zum Beispiel Speicherkarten. Ab 2007 war das neue Amateur-Format AVCHD vorzufinden. Dieses soll eine noch stärkere Kompression verwenden. So ist es mit dem MPEG4 möglich, längere Filme auf dem gleichen Platz mit derselben Qualität wie MPEG2 zu speichern. Ebenfalls wie bei der vorhergehenden Camcorder Generation werden die Daten zunächst als RGB-Daten aufgenommen. Die bandlosen Apparate besitzen die vorteilhafte Eigenschaft, dass die Bildsequenzen mit vielen Camcordern direkt bearbeitet und geschnitten werden können. Dies ist möglich, da ein Umspulen der Bänder nicht länger notwendig ist. Ein weiterer Vorteil, welcher durch die neuen Formate entsteht, ist, dass sie HD unterstützen. Allerdings bringen sie auch einen Nachteil, denn die starke Komprimierung kann zum Verlust von Daten führen.